EMS-Fertigung der Zukunft

Rundum „Sorglos-Paket“ für maßgeschneiderte elektronische Lösungen

Ginzinger electronic systems GmbH mit Sitz im oberösterreichischen Weng im Innkreis ist seit mehr als 25 Jahren Ansprechpartner für maßgeschneiderte elektronische Lösungen mit eigener Entwicklung und Fertigung. Die stetig steigenden Anforderungen von Industrie und Endkunden haben das Unternehmen vor wenigen Monaten dazu bewogen, die größte Investition seit Firmengründung zu tätigen und eine Elektronikproduktion par excellence zu schaffen, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein.

Das eigentümergeführte mittelständische Unternehmen ist Komplettanbieter und entwickelt sowie fertigt individuelle Lösungen, von einfachen Interface-Baugruppen bis hin zu hochkomplexen Systemen mit Echtzeit-Embedded-Linux-Betriebssystem. Dabei besteht die Unternehmensmission darin, Kosten-, Energie- sowie Platzvorteile intelligenter und in der Konsumelektronik bereits bewährter Produkte für industrielle Anwendungen nutzbar zu machen. Von der Idee bis zur Serienproduktion übernimmt das Unternehmen mit derzeit ca. 90 Mitarbeitern als Komplettanbieter Verantwortung für komplexe Kundenprodukte aus den verschiedensten Branchen.

Technische Highlights „am laufenden Band“
Die Zukunft moderner Baugruppenbestückung hat bei Ginzinger spätestens mit der Investition in den neuen High-Tech-Maschinenpark begonnen. Im Frühjahr 2018 hat der hochmoderne SMD-Bestücker von Fuji zusammen mit weiteren technischen Highlights seine Arbeit aufgenommen. Der EMS-Maschinenpark ist aktuell der modernste in Österreich. Integriert in die neue Anlage sind neben dem Herzstück, der Fuji NXT III mit acht Bestückmodulen, auch ein Laser zur Leiterplattenbeschriftung, ein Pastendrucker mit automatischer Backup-Pin-Funktion und ein 3D-SPI (Solder Paste Inspection System). Das Ende der Bestückungslinie bildet ein 14-Zonen-Reflow Ofen und das 3D-AOI (Automated Optical Inspection System).

Bestandteil an EMS-Fertigung der Zukunft
Die acht Bestückmodule der Fuji NXT III-Serie sind mit einer praktischen Bestückleistung von bis zu 70.000 Bauteilen/Stunde sechsmal so schnell wie die vorherige Anlage und in der Lage, 0201mm-Bauteile zu verarbeiten. Das vollautomatische und selbstoptimierende System vermisst akkurat alle Bauteile und Pins, beinhaltet ein Odd -Form Bestückungskopf mit motorisch angetriebenem Greifersystem für große sowie schwere Bauteile und bewerkstelligt einen Produktwechsel im laufenden Betrieb. Mit dem Odd-Form Bestückkopf können Bauteile mit einer Form von 1608 (metrisch) bis 74 x 74 mm oder 62 x 162 mm und 38,1 mm Bauteilhöhe bedient werden – ist eine Side Light Kamera im Einsatz, verringert sich die maximale Bauteilgröße auf 35 x 35 mm oder 35 x 150 mm. Die einstellbare Setzkraft beträgt von 39,2 N bis 98 N, je nach Bedarf. Das Maximale Bauteilgewicht ist abhängig von der Beschaffenheit und kann die 90 g übersteigen – die Klemmstärke beträgt von 6,7 N bis 11,7 N. Als weitere Vorteile sind die Familienrüstung für die komplette Tagesproduktion, die auf Pastendruck optimierte Bestückung, wie auch die 100 % Traceability einer jeder Leiterplatte zu nennen. Die NXT III/IIIc wurde als skalierbare Bestückplattform entwickelt, welche sowohl hohe Produktivität als auch Qualität gewährleistet, die auch den Anforderungen kommender Bauteilgenerationen gerecht wird. Durch Nutzung der geeigneten Bestückköpfe kann jedes NXT III/IIIc-Modul genau entsprechend den Produktionsbedingungen angepasst werden. Die NXT III/IIIc deckt damit das gesamte zu bestückende Bauteilspektrum ab. Das Nachrüsten von Material und der Austausch von Feeder ist während der Produktion ohne Maschinenstopp möglich. Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass Ginzinger electronic systems mit dem Fuji-Bestücker im eigenen Hightech-Maschinenpark, österreichweit der einzige mit der Möglichkeit einer Koplanaritäts-Messung ist. Die intuitive und einfach zu bedienende Maschine (integriertes Touch Panel Interface) ist perfekt geeignet für hochvolumige Produktion und hohem Produkt-Mix. Der Betriebsleiter DI (FH) Michael Berger zu den Vorteilen der neuen Produktionslinie: „Der Durchsatz der Bestückungslinie wird nun mehr als vervierfacht. Hinzu kommt, dass die neuen Technologien der Anlage Fehlermöglichkeiten deutlich reduziert, um dem Motto ‚do it right the first time‘ gerecht zu werden.“ Klaus Gross: „Wir freuen uns, dass wir Ginzinger einen Bestücker bieten konnten, der den Anforderungen an eine moderne und intelligente Fertigung gerecht werden kann!“

Erschienen am 06.11. in EPP

JARAS1014 (ELS Communication Protocol) Standard

(Japan Robot Association’s Standard No.1014)

Für die nächste Generation von Smart Factories hat JARA ein hochmodernes und umfassendes Kommunikationsprotokoll für Leiterplatten-Transportsysteme entwickelt. Folgende Leistungen werden zwischen sämtlichen in der SMT-Fertigungslinie verbundenen Anlagen geboten:

  1. M2M*1 LP-Transport (einschließlich einfacher durch SPS gesteuerte Geräte)
  2. Reibungsloser gemeinsamer Produktwechsel auf allen Anlagen
  3. M2M-Datenaustausch von Inspektionsergebnissen

<Beteiligte Unternehmen laut Stand Ende Mai 2018>

CKD Corporation Musashi Engineering Inc. Saki Corporation
FUJI CORPORATION Mycronic Corporation Senju Metal Industry Co., Ltd.
JUKI CORPORATION Nagaoka Factory Corporation TAMURA CORPORATION
KOH YOUNG TECHNOLOGY INC. NAGOYA ELECTRIC WORKS Co., Ltd. Test Research, Inc.
Komatsu Electronics Co., Ltd. OMRON Corporation Yamaha Motor Co., Ltd.
Marantz Electronics Ltd. Panasonic Corporation YS Co., Ltd.
MIRTEC JAPAN Co., Ltd. Parmi Co., Ltd. Hinweis: In alphabetischer Reihenfolge

JARA (Japan Robot Association) und SEMI (Hauptsitz in Milpitas/CA) haben die Zusammenarbeit bei der Standardisierung der M2M (Maschine zu Maschine) Kommunikation in SMT-Linien (Surface Mount Technology) basierend auf SEMI A1 HC*2  (Horizontale Kommunikation) bekanntgegeben. Heutige SMT-Fertigungslinien werden aus unterschiedlichen Anlagen zusammengestellt (z. B. Druckern, Inspektionsmaschinen, Bestückungsmaschinen, Reflowöfen und verbindenden Transportanlagen), die oft von verschiedenen Herstellern stammen. LP-Daten, Produktionsinformationen und Kommunikationsprotokolle verbundener Anlagen sind bei jedem Hersteller unterschiedlich. Diese Tatsache führt zu Verlusten in puncto Produktivität, Ressourcen und Zeit.

Bei der Japan Robot Association (Verband für Industriebetriebe aus dem Robotikbereich) haben deshalb 20 führende Hersteller von SMT-Anlagen und entsprechender Software gemeinsam einen Unterausschuss ins Leben gerufen, der für die Standardisierung des M2M-Kommunikationsprotokolls in SMT-Anlagen sorgen soll.

Mittlerweile hat SEMI einen M2M-Kooperationsstandard namens „SEMI A1 HC“-Protokoll entwickelt. Dieser basiert auf Erfahrungen mit vollautomatischen Steuerungen von Maschinen für die Halbleiterherstellung zur Erfüllung der Anforderungen von „Industry 4.0”. Dieser Standard deckt die Produkte wie auch den entsprechenden Informationsfluss für die Fertigungslinie ab. SEMI A1 HC bietet nicht nur eine Transferfunktion, um die Produkte selbst und ihre Daten zwischen verbundenen Maschinen zu übergeben, sondern auch die Voraussetzungen für Kommunikation genereller Art, zum Beispiel um Informationen zu Maschineneinstellungen und Prozessrückmeldungen zwischen den verbundenen Maschinen der gesamten Fertigungslinie auszutauschen. Darüberhinaus kann „SEMI A1 HC” für die Kommunikation zwischen einem Hostrechner und den Maschinen verwendet werden.

JARA hat beschlossen, „SEMI A1 HC” für die M2M-Kooperation in SMT-Linien anzupassen und diese letztendlich zu vervollständigen, um einen neuen JARA-Standard zu etablieren.

Durch die Standardisierung des Kommunikationsprotokolls zwischen Maschinen unterschiedlicher Hersteller können anwenderfreundliche Bestückungssysteme geschaffen werden, um die Fertigung zu vereinfachen und zu erleichtern und nicht mehr an verschiedene Hersteller gebunden zu sein. Diese Standardisierung führt auch zu einem bequemeren Produktionsmanagement und schnelleren Reaktionszeiten bei Produktionsanforderungen wie variablem Volumen und Produktmix. Fertigenden Unternehmen bietet sich die Chance neuer Wertzuwächse.

JARA und SEMI werden kooperieren und Innovationen für den zukünftigen SMT-Markt entwickeln.

Referenzen

M2M*1: „Machine To Machine” (M2M) (Maschine zu Maschine) ist ein allgemein gültiger Begriff zur Beschreibung einer Technologie, die es jedem mit einem Netzwerk verbundenen Gerät ermöglicht, Informationen auszutauschen und Aktionen durchzuführen, und zwar ohne manuelle Unterstützung durch Menschen.

SEMI A1 HC*2: SEMI A1 Spezifikation für horizontale Kommunikation (HC) zwischen Anlagen von Fertigungsautomationssystemen

Kontakte für Anfragen zu dieser Pressemitteilung:

Japan Robot Association

Hr. Toshimichi Miura / Technische Abteilung, TEL: +81-3-3434-2919, E-Mail: miura@jara.jp

SEMI Japan

Fr. Junko Collins / Standard & EHS, TEL: +81-3-3222-5819, E-Mail: jcollins@semi.org

In wenigen Tagen sehen wir uns – lösen Sie jetzt Ihre Einladung zur Hannover Messe ein! I 23.-27. April 2018

Hannover Messe 2018

23.- 27. April 2018

Deutsche Messe, 30521 Hannover

Die weltweit wichtigste Industriemesse wird vom 23. bis 27. April 2018 in Hannover ausgerichtet. Alle Schlüsseltechnologien und Kernbereiche der Industrie an einem Ort – von Forschung und Entwicklung, Industrieautomation und IT über Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen bis hin zu Energie und Mobilitätstechnologien. Unter dem Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ ist die Hannover Messe der globale Hotspot für alle Themen rund um die Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0) und der Energiesysteme (Integrated Energy).

Als Mitglied an einer von Nokia initiierten Initiative mit dem Titel “Factory in a Box”, wird auch FUJI auf der Hannover Messe vertreten sein. Besuchen Sie uns:

“Factory in a Box” – die weltweit erste 4G-vernetzte, mobile und modulare Fertigungslinie in einem ISO-Standard-Container

Hannover Messe 2018

Halle 8, Stand A07

23.-27. April 2018

Deutsche Messe, 30521 Hannover

Lösen Sie jetzt Ihren Gutschein für eine kostenlose Eintrittskarte unter folgendem Link ein:

https://www.hannovermesse.de/de/applikation/secure/registrierung/ticketregistrierung/

Der Aktionscode für Ihr Print@home-Ticket lautet:

hqpx2

Nach Ihrer Registrierung erhalten Sie automatisch Ihre kostenfreie persönliche Dauerkarte. Möchten Sie noch weitere Eintrittskarten? Sie können den Aktionscode gerne mehrfach verwenden.

Wir freuen uns, Sie schon bald auf unserem Messestand zu begrüßen.

FUJI EUROPE CORPORATION GmbH auf der SMT Hybrid Packaging 2018!

FUJI EUROPE CORPORATION GmbH ist seit 1991 als direkte Niederlassung des japanischen Konzerns FUJI CORPORATION auf dem europäischen Markt mit Sitz in Kelsterbach tätig. Als starker und kompetenter Partner in Sachen Full-Line-Supplier, blickt FUJI EUROPE CORPORATION auf über 27 Jahre besten Service und Sales Support im Bereich der Elektronik-Bestückungsautomaten zurück. Mit diesem reichen Erfahrungsschatz kann FUJI EUROPE CORPORATION alle Bereiche einer modernen Produktion von hochflexiblen Bestücksystemen im High-Mix bis hin zu kompletten Bestückungslinien im High-Volume abdecken.

Innovative Bestücksysteme aus der NXT- und AIMEX-Serie sind Fundamente der SMT-Anforderungen. Stetig neue Innovationen bringen Fuji dabei immer an die Spitze des Marktes.

Schon in den 80er Jahren war Fuji in Deutschland durch einen Agenten vertreten. Heute, 27 Jahre nach Unternehmensgründung, zählt die europäische Zentrale des japanischen Mutter-Konzerns rund 80 Mitarbeiter und unterstützt namhafte Unternehmen aus der Elektronikbranche in den Bereichen: Sales, Service, Ersatzteillager, Customer Process Support und Logistik/Auftragsabwicklung.

FUJI EUROPE CORPORATION ist außerdem für die Marktentwicklung in Osteuropa, Afrika, Russland und dem Nahen Osten verantwortlich. In ihrer Funktion unterstützen und beraten die Mitarbeiter die lokalen Agenturen bei der Planung, Umsetzung und Analyse von Produktionskonzepten und -strategien für Kunden.

Aufgebaut auf Grundsätzen der Industrie 4.0, ist die reale Smart Factory mit Maschinen anderer Unternehmen in der M2M-Kommunikation verknüpft. Dem Markttrend nach werden alle elektrischen Geräte an ein Netzwerk angeschlossen, was zum Aufbau einer nachhaltigeren Gesellschaft beiträgt. Das Ziel dahinter ist die Automatisierung von Programmwechseln, Druck- und Bestückprozessen sowie der Wartung und anderer für die Produktion erforderlichen Aufgaben. Daneben sollen Prozesse überwacht werden, um vorausschauend und automatisiert dort einzugreifen, wo Parameter zu ändern sind.

Auf der SMT Hybrid Packaging 2018 präsentiert Fuji auf 240 qm die Fuji Smart Factory sowie darüber hinaus verschiedene Bestückungsmaschinen sowie Automation Tools.

Nutzen Sie jetzt die Chance die neuesten Entwicklungen und Innovation aus dem Hause Fuji live auf der Messe für Systemintegration in der Mikroelektronik zu erleben:

SMT Hybrid Packaging 2018 / 5. – 7. Juni in Nürnberg

Halle 5, Stand 324:

“ABOVE & BEYOND”

Paving the way to a new manufacturing era

Wir nehmen ebenso an „Future Packaging“ des Fraunhofer IZM (Halle 5/Stand 434) teil.

Schlüsselübergabe für das neue Firmengebäude der FUJI MACHINE MFG. (EUROPE) GmbH in Kelsterbach

Kelsterbach, 15.03.2018 – Am 15. März nahm Klaus Gross, General Manager der FUJI MACHINE MFG. (EUROPE) GmbH, den Schlüssel für das neue Firmengebäude in Kelsterbach entgegen. Übergeben wurde er von Kelsterbachs Oberbürgermeister Manfred Ockel und Bernd Bützler, General Manager des ausführenden Generalunternehmers TAKENAKA EUROPE GmbH, der seit 1973 in Düsseldorf ansässigen Tochter der TAKENAKA Corporation. Der Konzern, Japans ältester Architektur-, Ingenieur- und Baukonzern mit über 400-jähriger Tradition, zählt zu seinem Portfolio eine große Anzahl an Japans bekanntesten Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Bauwerke in Europa.

Ein eigener Hauptsitz zurück zu den Ursprüngen

FUJI MACHINE EUROPE ist seit 1991 als direkte Niederlassung des japanischen Konzerns FUJI MACHINE MFG. CO., LTD. auf dem europäischen Markt tätig. Indes betreute der Konzern bereits ein Jahrzehnt vorher schon europäische Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet heraus. „Zu diesem Zeitpunkt betrieb der Konzern ein Büro in Kelsterbach“, so Klaus Gross, Geschäftsführer von FUJI MACHINE MFG. (EUROPE) GmbH. „Wir haben uns mit unserem Neubau hier in Kelsterbach einen lang gehegten Wunsch erfüllt!“

Das moderne Geschäftsgebäude umfasst Räumlichkeiten für Geschäftsleitung, Showroom, Kunden-Trainings und -Schulungen, Vertrieb, Service (Hard-/Software), Unit Repair, Customer Process Support mit Sonderapplikationen (Made in Germany), Auftragsabwicklung/Logistik, Finanzbuchhaltung, Marketing, Ersatzteilwesen und permanente japanische Kollegen zur Unterstützung. Damit hat FUJI MACHINE EUROPE die Möglichkeit, innovativ und zukunftsorientiert zu wachsen – sowohl technologisch als auch personell.

Bau in Rekordzeit

Im Gewerbegebiet am Staudenäcker, unmittelbar neben dem Südpark von Kelsterbach, legte die FUJI MACHINE MFG. (EUROPE) GmbH Ende März 2017 – gerade einmal ein Jahr zuvor – erfolgreich den ersten Spatenstich für ein neues Geschäftsgebäude. Ende Juli 2017 wurde dann feierlich die Fertigstellung der Dach-, Maurer- und Betonarbeiten gefeiert, wo – wie es der Brauch vorsieht – symbolisch ein Richtspruch von einem Zimmermann vorgetragen wird. Da so gut wie kein Holz beim Bau der neuen Europazentrale verwendet wurde, hatte der Zimmermann seinen Richtspruch entsprechend angepasst.

Groß, innovativ und hell

„Heute ist ein wichtiger und ereignisreicher Tag für uns“, freute sich Klaus Gross. „Unser neues eigenes Firmengebäude, und das nach nur 12 Monaten Bauzeit.“ Er ließ nochmals die Schritte Revue passieren, die zu diesem Tag geführt hatten. „Der Zeitrahmen für unseren 3.700 m² großen Neubau war sehr eng gesteckt. Neben 800 m2 dringend benötigter Demo-Fläche entstanden auch 1.500 m2 Bürofläche, die mit neuester Kommunikationstechnik ausgestattet sind.“ Die großen Freiflächen, der Patio und die großen Räume sorgen für viel Tageslicht in den Büros und Produktionsbereichen.

Einzug

Bei einem Rundgang gewährte Klaus Gross und Stefan Janssen, Ass. General Manager, einen Einblick in die neuen Räume. Sie erklärten die Besonderheit am Demo-Raum, der sich beliebig erweitern und verkleinern lässt, sowie weitere Innovationen wie u.a. das Foyer mit der einzigartigen Glasfassade, die Photovoltaik-Module und die Belüftungsanlage.

In den nächsten Wochen ab Montag den 19. März, ziehen nun Tag für Tag die 56 von den 79 Mitarbeiter in das neue Firmengebäude ein. Die gesamte Anlage wurde so konzipiert, dass eine Erweiterung jederzeit möglich ist.

Fuji Machine Europe tritt in die Fußstapfen seines Mutterkonzerns aus Japan und benennt sich um.

Ab 1. April 2018 sind wir für Sie mit neuem Firmennamen und unter folgender neuer Adresse zu finden:

FUJI EUROPE CORPORATION GmbH
Fujiallee 4
65451 Kelsterbach
Tel : +49 (0)6107 / 68 42 – 000
E-Mail : fec_info@fuji-euro.de

Fuji mit NXT III als Mitglied in „Factory in a box“

FUJI MACHINE MFG. CO., LTD. hat als Mitglied einer Gruppe von 12 Akteuren aus der Elektronikindustrie, an einer von Nokia initiierten Initiative mit dem Titel „Factory in a box“ teilgenommen.

Das Konzept „Factory in a box“ zielt darauf ab, eine Fertigungslinie in Frachtcontainern aufzustellen, welche als agiles Produktionssystem verpackt und transportiert werden kann, wobei der Betrieb in wenigen Stunden durch den Aufbau gewährleistet wird. Aufgrund mehrerer Faktoren wurde die Fuji-Bestückmaschine aus der NXT-Serie (NXT III) für dieses Projekt aufgestellt. Diese besondere Wertschätzung von Nokia ist darauf zurückzuführen, dass die NXT die kleinste Bestückmaschine der Welt ist, welche mit hoher Genauigkeit in der Platzierung arbeitet, und dass Nokia seit Jahren Fuji-Bestückmaschinen verwendet.

Mögliche Anwendungen für dieses Projekt umfassen:

  • Reaktion auf Änderungen in der Nachfrage – Der Container kann an einen beliebigen Ort gebracht werden, die Produktion für das erforderliche Volumen wird ausgeführt und dann wird dieser bei Bedarf erneut versetzt.
  • Einführung neuer Produkte – Einen echten Wettbewerbsvorteil bietet time-to-market für neue Produkte. Durch die Verlegung der „Factory in a box“ zu den entsprechenden Unternehmensmitgliedern, werden Prototypen zeitnah angefertigt, Reparaturen und Tests schnell durchgeführt.
  • Notfallwiederherstellung – Wenn ein Standort von einer Naturkatastrophe heimgesucht wurde, treten Pläne zur Betriebsaufrechterhaltung in Kraft, welche jedoch Zeit in Anspruch nehmen. Mit einer verlegbaren Ersatzfabrik können kritische Kundenaufträge noch rechtzeitig ausgeführt werden.

Fuji fördert die smarte factory, dank dieser nun hochwertige und hocheffiziente SMT-Linien zur Realität werden. Durch die Mitgliedschaft an „Factory in a box“ kann die Fuji Smart Factory an ein cloudbasiertes Manufacturing Execution System angebunden werden. Wir erschaffen Industrie 4.0, indem wir die Fuji Smart Factory mit diesem agilen Produktionssystem ausstatten, welche darauf abzielt, die Produktion in die Nähe von Verbrauchern überall auf der Welt zu bringen.

Fassade Neubau

Wir ziehen um! Ab 1. April 2018 ändert sich unsere Anschrift und vieles mehr!

Das Jahr 2018 hat für Fuji mit vielen Veränderungen begonnen.

Zum 19. März, gerade einmal ein Jahr nach Baubeginn, ziehen wir in unser eigenes und innovatives Geschäftsgebäude nach Kelsterbach um.

Seit mehr als 25 Jahren sind wir in Mainz-Kastel für Sie zu finden gewesen. Aufgrund unseres stetigen Wachstums konnten unsere derzeitigen Räumlichkeiten schließlich nicht mehr schritthalten. Um für die Zukunft gerüstet zu sein und Sie als Kunden noch besser unterstützen zu können, haben wir uns dazu entschlossen, unser eigenes Firmengebäude zu bauen. So können wir weiteres kontinuierliches Wachstum ermöglichen. Unser neuer Standort ist nur wenige Kilometer von unserem bisherigen Firmensitz entfernt. Dies ermöglicht uns einen reibungslosen Umzug.

Ihre Ansprechpartner erhalten außerdem neue Telefonnummern, die Sie zukünftig in jeder E-Mail-Signatur und auch auf unserer Homepage finden:

Service

Ersatzteillager Customer Process Support Logistik/

Auftragsabwicklung

Sales

Michael Kwaschik

Service Manager

Stefan Mangold

Spare Parts Manager

Sascha Frieling

Manager Customer

Process Support

Konstantin Dukas

Order Processing Manager

Klaus Kölbel

Sales Manager

+49 (0)6107 / 68 42 – 152 +49 (0)6107 / 68 42 – 161 +49 (0)6107 / 68 42 – 102 +49 (0)6107 / 68 42 – 153 +49 (0)6107 / 68 42 – 158

services(at)fuji-euro.de

spareparts(at)fuji-euro.de

inhouse(at)fuji-euro.de

orderprocess(at)fuji-euro.de

sales(at)fuji-euro.de

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir während der Umzugstage telefonisch nur eingeschränkt erreichbar sind, da wir unsere Telefonanlage und Netzwerk-Komponenten umziehen müssen. Nutzen Sie in dieser Zeit bitte die Mobil-Nummern Ihrer persönlichen Ansprechpartner.

Ab 1. April 2018 sind wir für Sie mit neuem Firmennamen und unter folgender neuer Adresse zu finden:

FUJI EUROPE CORPORATION GmbH
Fujiallee 4
65451 Kelsterbach
Tel : +49 (0)6107 / 68 42 – 000
E-Mail : fec_info(at)fuji-euro.de

Bitte informieren Sie alle in Ihrem Hause betreffenden Ansprechpartner und Abteilungen über diese Veränderungen.

P.S. Dies ist kein Aprilscherz. Wir packen jetzt noch schnell die letzten Kartons und freuen uns, für Sie aus unseren neuen Räumlichkeiten zu arbeiten. Sehr gerne begrüßen wir Sie nach dem Umzug auch persönlich vor Ort.

FUJI MACHINE MFG. (EUROPE) GmbH referiert auf dem 6. EPP InnovationsFORUM in Böblingen

Mitten im wirtschaftlich starken Südwesten Deutschlands, sowie mit idealer Verkehrsanbindung, bietet sich die Böblinger Kongresshalle als perfekter Veranstaltungsort an. Das von EPP organisierte Forum versteht sich als hochwertige Präsentations- und Diskussionsplattform für Experten – und auch Neueinsteiger – aus der Elektronikbranche.

Das 6. InnovationsFORUM Deutschland findet am 7. März 2018 in der Kongresshalle Böblingen statt!

Fokus 2018: Prozessoptimierung und Datenintegration

  • Wie lässt sich die Produktion durch Ansätze von Industrie 4.0 optimieren?
  • Wie lässt sich Prozessmanagement sinnvoll einsetzen?
  • Wie kann Visualisierung den Prozess vereinfachen bzw. optimieren?
  • Wieviel „smart“ benötigt die Prozessoptimierung?
  • Ist eine gemeinsame, einheitliche Datenstruktur realisierbar?

Sascha Frieling wird als Referent von Fuji ein Konzept zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit in der Baugruppenfertigung präsentieren:

Optimierung der Produktion mit M2M-Kommunikation

Aufgebaut auf Grundsätzen der Industrie 4.0, ist die reale Smart Factory mit Maschinen anderer Unternehmen in der M2M-Kommunikation verknüpft. Dem Markttrend nach werden alle elektrischen Geräte an ein Netzwerk mit IoT und Smart Grids angeschlossen, was zum Aufbau einer nachhaltigeren Gesellschaft beiträgt. Das Ziel dahinter ist die Automatisierung von Programmwechseln, Druck- und Bestückprozessen sowie der Wartung und anderer für die Produktion erforderlichen Aufgaben. Daneben sollen Prozesse überwacht werden, um dort einzugreifen, wo Parameter zu ändern sind.

Mehr Informationen zum Forum finden Sie unter http://epp.industrie.de/innovationsforum-deutschland/

Einführung des Subcommittees zur Standardisierung eines Surface Mount Technology Kommunikationsprotokolls

Auf der Japan Robot Association haben Unternehmen, die Surface Mount Technology (SMT)-Geräte und zugehörige Software herstellen, das SMT-Subcommittee vorgestellt, um Protokolle für den smarten Informationsaustausch zwischen den SMT-Maschinen sicherzustellen (M2M/ Machine to Machine Communication).

In einer Abstimmung wurde ein Vertreter von Fuji Machine Manufacturing Co., Ltd. als Vorstandsvorsitzender dieses Subcommittees gewählt, der Vizevorsitzende ist von Panasonic Corporation. Diese Titelbesetzungen wurden für das erste Jahr vergeben. Der komplette Vorstand besteht aus Vertretern der Mitgliedsunternehmen von: Yamaha Motor Co., Ltd., JUKI CORPORATION, OMRON Corporation, Saki Corporation, TAMURA CORPORATION und CKD Corporation.
Zwanzig Mitgliedsunternehmen werden zusammenarbeiten, um diese Standardisierung voranzubringen.

Eine konventionelle SMT-Produktionslinie besteht aus unterschiedlichen Maschinen wie Drucker, Inspektionsgeräte, Bestückungsmaschinen und Reflow-Öfen sowie PCB-Handlingsystemen. Diese Maschinen werden typischerweise von verschiedenen Herstellern geliefert. Da das Format der Leiterplatten-Daten in jeder Maschine und die Kommunikation mit anderen Maschinen für jedes Unternehmen individuell ist, liegt es am Benutzer, Zeit und Geld zu investieren, wenn er Informationen konsequent für komplette Linien verwalten möchte.

Sobald dieses Subcommittee standardisierte Protokolle für die Kommunikation zwischen verschiedenen Maschinen von SMT-Produktionslinien hat, können Systeme geschaffen werden, in denen Benutzer einfach Bestücksysteme implementieren können, die kommunikationsfähig zu anderen Systemen sind. Einige Vorzüge liegen in der Vereinfachung des Produktionsmanagements und die schnellere Unterstützung für hochflexible Produktionen. Produktionsunternehmen werden aufgrund der vereinfachten M2M-Kommunikationen auch die Möglichkeit haben, neue vielfältige Vorteile zu erschaffen.

Mit diesen Maßnahmen tragen wir zur Entwicklung des SMT-Industrie- Segmentes der Zukunft bei.

CKD Corporation
Fuji Machine Manufacturing Co., Ltd.
JUKI CORPORATION
KOH YOUNG TECHNOLOGY INC.
Komatsu Electronics Co., Ltd.
Marantz Electronics Ltd.
MIRTEC JAPAN Co., Ltd.
Musashi Engineering Inc.
Mycronic Corporation
Nagaoka Factory Corporation
NAGOYA ELECTRIC WORKS Co., Ltd.
OMRON Corporation
Panasonic Corporation
Parmi Co., Ltd.
Saki Corporation
Senju Metal Industry Co., Ltd.
TAMURA CORPORATION
Test Research, Inc.
Yamaha Motor Co., Ltd.
YS Co., Ltd.
Notiz: In alphabetischer Reihenfolge