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FUJI realisiert die weltweit erste Bestückung von 016008-mm-Bauteilen

20. Januar 2026

Die nächste Generation von Bestückungstechnologien im KI-Zeitalter

Kelsterbach, 20. Januar 2026 – Die FUJI CORPORATION (Hauptsitz: Chiryu, Präfektur Aichi; Representative Director, President & CEO: Joji Isozumi; nachfolgend „FUJI“) gibt bekannt, dass es dem Unternehmen erstmals weltweit gelungen ist, 016008-mm-Bauteile (0,16 × 0,08 mm bzw. 006 × 003 Zoll) auf Leiterplatten zu bestücken. Möglich wurde dies durch die erfolgreiche Entwicklung neuer Maschinentechnologien für die Verarbeitung ultrakleiner elektronischer Komponenten der nächsten Generation. Die Bestückung wurde mit der SMT-Bestückungsplattform NXTR realisiert.

Diese Weltneuheit wird auf der 40. NEPCON JAPAN – Electronics R&D and Manufacturing Technology Expo am 21. Januar 2026 im Tokyo Big Sight vorgestellt.

Derzeit beschleunigt sich der Trend hin zu Edge AI, bei dem KI-Verarbeitung direkt auf dem Endgerät erfolgt. Gleichzeitig zeichnet sich eine neue Ära ab, in der zahlreiche Alltagsgeräte Informationen autonom analysieren – von Smartphones und Wearables bis hin zu medizinischen und Healthcare-Systemen. Mit dem steigenden Funktionsumfang elektronischer Produkte nimmt auch die Anzahl der zu bestückenden Bauteile erheblich zu. Dadurch werden weitere Miniaturisierung und eine noch höhere Integrationsdichte zu technologischen Schlüsselanforderungen.

016008 mm (006003") neben handelsüblichen Bauteilen abgebildet

Selbst das 0201-mm-Bauteil (0,25 × 0,125 mm bzw. 008 × 004 Zoll), das bislang als kleinstes kommerziell verfügbares Standardbauteil gilt, stößt bei der weiteren Verdichtung zunehmend an physikalische und prozesstechnische Grenzen. Als Antwort darauf wird derzeit die nächste Bauteilgeneration im Format 016008 mm (006003″) entwickelt. Diese benötigt nur etwa die Hälfte der Bestückungsfläche eines 0201-mm-Bauteils und ermöglicht damit nochmals deutlich höhere Packungsdichten auf begrenztem Leiterplattenraum.

Vier Technologien realisieren die Bestückung von 016008-mm-Bauteilen

FUJI bietet seit vielen Jahren Hochgeschwindigkeits- und Hochpräzisions-Bestückungssysteme für extrem kleine Bauteile an. Durch Weiterentwicklungen in den folgenden vier zentralen Steuerungstechnologien konnte nun erstmals die Bestückung von 016008-mm-Bauteilen auf Leiterplatten realisiert werden:

  1. Lage- und Orientierungs­erkennung während des Handlings
    Die Ausrichtung und Position ultrakleiner Bauteile werden in Echtzeit erfasst, um ein optimales Handling sicherzustellen.
  2. Hochpräzise Pick-up-Steuerung
    Abweichungen der Aufnahmeposition sowie Einflüsse durch statische Elektrizität werden kompensiert und sorgen für eine stabile Bauteilaufnahme.
  3. Feinstregelung des Bestückungsdrucks
    Der Auflagedruck wird extrem präzise gesteuert, um Beschädigungen der empfindlichen Bauteile zu vermeiden.
  4. Ultrahochpräzise Positioniersteuerung
    Durch Positionskorrekturen im Nanometerbereich wird ein branchenführendes Maß an Bestückungsgenauigkeit erreicht.
016008 mm (006003") große Bauteile, aufgenommen mit einer hochauflösenden Kamera

Ganzheitliche Lösungen für die Bestückung ultrakleiner Bauteile

Für die zuverlässige Bestückung von 016008-mm-Bauteilen und kleineren Formaten ist nicht nur die Optimierung des Bestückungsprozesses entscheidend. Ebenso erforderlich ist eine hochgradige Abstimmung sämtlicher vorgelagerter und nachgelagerter Prozesse – darunter Leiterplattendesign, Lotpasten, Schablonen, Reflow-Prozesse und Inspektion.

FUJI treibt daher nicht nur die Weiterentwicklung seiner Bestückungsroboter voran, sondern intensiviert auch die Zusammenarbeit mit Partnern, um eine ganzheitliche Prozesslösung einschließlich Produktions- und Hilfsmaterialien zu realisieren. Damit spielt FUJI eine Schlüsselrolle, wenn es um die Miniaturisierung elektronischer Komponenten im Edge-AI-Zeitalter geht.

/wp-content/uploads/2026/01/Bestueckung-von-016008-mm-Bauteilen.jpg 1000 1500 Winter_Agentur /wp-content/uploads/2020/11/FJS2_SE_C2_RGB_V2.svg Winter_Agentur2026-01-20 16:17:562026-01-21 12:14:31FUJI realisiert die weltweit erste Bestückung von 016008-mm-Bauteilen

Welcome 2026 – Wir starten ins neue Jahr mit einem klaren Fokus: Die Elektronikfertigung stärken!

7. Januar 2026
Klaus Kölbel, Daigo Kai, Stefan Janssen und Eric Maschewski

✨ Welcome 2026 ✨

Wir starten ins neue Jahr mit einem klaren Fokus: Die Elektronikfertigung stärken!

Ein kleiner Ausblick:

📍 Produktivität durch Automatisierung
Unsere Weiterentwicklungen zielen darauf ab, Bestückungsprozesse intelligenter und robuster zu gestalten. Nicht Geschwindigkeit allein entscheidet dabei, sondern präzise, datengetriebene Abläufe, die reproduzierbare Qualität ermöglichen und Produktionsziele zuverlässig absichern.

📍 Kooperation für ganzheitliche Systeme
Der enge Dialog mit Kunden und Partnern ist für uns gelebte Praxis. 2026 bauen wir diesen Ansatz weiter aus – im Sinne vernetzter Smart-Factory-Konzepte, offener Schnittstellen und gemeinsamer Entwicklung und Optimierung ganzheitlicher Fertigungslösungen.

📍 Lösungen, die sich anpassen 
Ob hohe Variantenvielfalt, komplexe Baugruppen oder individuelle Bestückung: Unsere modularen Systeme sind darauf ausgelegt, sich an reale Produktionsanforderungen anzupassen – skalierbar, integrierbar und zukunftssicher.

Die Geschäftsleitung und das gesamte FUJI-Team freuen sich darauf, diesen Weg auch 2026 gemeinsam mit Ihnen weiterzugehen – fokussiert, partnerschaftlich und mit dem übergeordneten Motto „Target Zero“.

🎉 Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches, produktives und innovationsstarkes neues Jahr.

v. l.: Klaus Kölbel, Daigo Kai, Stefan Janssen und Eric Maschewski

/wp-content/uploads/2026/01/IMG_2061_Klaus-Koelbel-Daigo-Kai-Stefan-Janssen-Eric-Maschewski.jpg 1000 1500 Winter_Agentur /wp-content/uploads/2020/11/FJS2_SE_C2_RGB_V2.svg Winter_Agentur2026-01-07 12:02:522026-01-07 12:04:10Welcome 2026 – Wir starten ins neue Jahr mit einem klaren Fokus: Die Elektronikfertigung stärken!

Productware modernisiert SMT-Fertigung mit FUJI-Linien und verdoppelt Auftragsvolumen

4. November 2025

Productware modernisiert SMT-Fertigung
mit FUJI-Linien und verdoppelt Auftragsvolumen


EMS-Dienstleister ersetzt veraltete Bestückungstechnik durch FUJI NXTIII- und AIMEXIII-Linien

Kelsterbach, 4. November 2025 – Für die Productware GmbH, EMS-Dienstleister und Systemlieferant, wurden veraltete Bestückungsmaschinen zum Nadelöhr. Daher entschied sich das Unternehmen für eine umfassende Modernisierung des Maschinenparks. Mit der Einführung mehrerer FUJI-Bestückungslinien – darunter NXTIII- und AIMEXIII-Maschinen – hat Productware seine SMT-Fertigung auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Das Ergebnis: eine signifikante Steigerung von Produktionskapazität, Platzierungsgenauigkeit und Fertigungsflexibilität – und eine Verdopplung des Auftragsvolumens.

Die 1988 gegründete Productware GmbH fertigt elektronische Baugruppen und Box-Build-Lösungen für Kunden aus verschiedenen Industriebranchen. „Unser Anspruch ist es, EMS-Projekte zuverlässiger und flexibler umzusetzen als die Big Player im Markt. Dafür benötigen wir eine hochmoderne Fertigung“, erklärt Hasim Tolga Atlioglu, Fertigungsplaner bei Productware. „Die Situation in der Bestückung wurde jedoch zunehmend zur Herausforderung. Die vorhandenen Maschinen waren am Ende ihres Lebenszyklus angelangt: Ersatzteile fehlten, Service und Support standen nicht mehr zur Verfügung, und die Präzision reichte nicht aus, um den steigenden Anforderungen moderner Elektronikfertigung gerecht zu werden.“

Schrittweise Modernisierung mit FUJI-Technologie
Es mussten also neue Bestückungslösungen angeschafft werden. Die Entscheidung fiel auf die FUJI EUROPE CORPORATION GmbH. Die Umsetzung erfolgte in mehreren Stufen. Bereits 2015 nahm Productware eine NXTIII-Linie mit sechs M6-Modulen in Betrieb. 2019 wurde diese Linie um zwei weitere M6-Module ergänzt, um noch höhere Kapazität und Variantenvielfalt abzubilden.

„Seitdem wir die FUJI-NXTIII einsetzen, arbeiten wir deutlich schneller und effizienter“, berichtet Hasim Tolga Atlioglu. „Seit der Anschaffung konnten wir unser Produktionsvolumen nahezu vervierfachen. So stieg die Jahresproduktion auf bis zu 370.000 bestückte Baugruppen – ein enormer Sprung gegenüber der ursprünglichen Kapazitätsgrenze von 99.000 Baugruppen pro Jahr.“

Den nächsten Meilenstein markierte 2022 die Installation von zwei AIMEXIII-Bestückungsautomaten. Die Kombination aus NXTIII und AIMEXIII schafft für Productware ein Produktionsumfeld, das gleichermaßen leistungsfähig wie flexibel ist. Während die AIMEXIII durch ihre modulare Bauweise ideal für High-Mix-Produktionen mit häufigen Produktwechseln ausgelegt ist, eignet sich die NXTIII insbesondere für High-Volume-Fertigung mit höchsten Stückzahlen.

Deutlich höhere Präzision und CPH

Mit den neuen Linien konnte Productware zentrale Produktionskennzahlen nachhaltig verbessern: Die Platzierungsgenauigkeit ist deutlich gestiegen, die Durchsatzleistung (CPH) wurde erheblich erhöht, und auch die Rüstzeiten konnten deutlich reduziert werden.

„Dank modernster DX-Köpfe und einer fortschrittlichen Programmgenerierung sind wir heute in der Lage, sehr unterschiedliche Leiterplattentypen schnell, präzise und effizient zu bestücken“, so Hasim Tolga Atlioglu.

Auch die Agilität ist gestiegen. Productware kann Kunden die flexible Fertigung auch kleiner Losgrößen anbieten – ohne Kompromisse bei Qualität oder Geschwindigkeit. Das verschafft dem EMS-Dienstleister in einem zunehmend dynamischen Marktumfeld klare Vorteile.

Ausblick
Die Investition ist für Productware ein wichtiger Meilenstein – und gleichzeitig der Startpunkt für die nächsten Schritte. „Wir sehen die Modernisierung nicht als Endpunkt, sondern als Fundament für weiteres Wachstum“, betont Hasim Tolga Atlioglu. Bereits für 2026 hat das Unternehmen Erweiterungen im Blick.

/wp-content/uploads/2025/11/FUJI_productware-scaled.jpg 1920 2560 Sofia Fountoukidou /wp-content/uploads/2020/11/FJS2_SE_C2_RGB_V2.svg Sofia Fountoukidou2025-11-04 08:30:002025-11-03 15:22:26Productware modernisiert SMT-Fertigung mit FUJI-Linien und verdoppelt Auftragsvolumen

FUJI EUROPE CORPORATION zeigt auf productronica: “Target ZERO” in der SMT-Fertigung

9. September 2025


Automatisierte, datengetriebene Bestückung für null Platzierungsfehler, null Maschinenbediener, null Maschinenstopps und null Platzierungsgrenzen

Kelsterbach, 9. September 2025 – Null Fehler, null Maschinenbediener, null Stillstände, null Grenzen: Auf der productronica zeigt die FUJI EUROPE CORPORATION (www.fuji-euro.de) vom 18. bis 21. November 2025 in München, wie sich diese Vision in der Elektronikfertigung realisieren lässt. Am Stand 317 in Halle A3 präsentiert das Unternehmen die „FUJI Smart Factory 2.0“ – ein modulares System für automatisierte, datengetriebene Prozesse in der Bestückung.

„Wie beim japanischen Bogenschießen, Kyūdō, geht es auch in der Elektronikfertigung um Treffsicherheit, Klarheit und höchste Konzentration. Jeder Handgriff, jeder Prozessschritt muss sitzen – ohne Umwege, ohne Verschwendung. Auf der productronica zeigen wir unter dem Motto ‚No waste, just results. Target Zero.‘, wie eine intelligente und effiziente SMT-Fertigung Realität wird“, erklärt Stefan Janssen, Managing Director der FUJI EUROPE CORPORATION GmbH.

FUJI präsentiert auf der Messe Komponenten einer Smart Factory für die SMT- und THT-Bestückung. Diese werden in einer Produktionslinie nach den Grundsätzen der Industrie 4.0 via M2M-Kommunikation mit Maschinen anderer Unternehmen verknüpft. In der so genannten „FUJI Smart Factory 2.0“ (FSF 2.0) sind alle produktionsrelevanten Aufgaben, also bereits ab der Materialvorbereitung und über den Druck- und Bestückungsprozess hinaus, intelligent miteinander vernetzt. Das Ergebnis sind 22 Prozent kürzere Produktionszeiten.

Die FUJI Smart Factory 2.0 ist also ein Konzept für eine hochintelligente, selbstoptimierende Produktionsumgebung, die auf vernetzten, autonomen Maschinen basiert, um eine Produktion ohne Fehler, Stopps und Grenzwerte zu ermöglichen. Kernstück ist der Datenaustausch zwischen Maschinen und die Integration in eine flexiblere Fertigung, die individuelle Anforderungen wie die Produktion von Einzelstücken oder Variantenvielfalt unterstützt. 

FUJI setzt Target ZERO-Strategie um

Die Target ZERO-Strategie von FUJI erstreckt sich dabei über verschiedene Bestückungsmaschinen wie das NXTR A-Modell. Sie zielt darauf ab: keine Platzierungsfehler, keine Maschinenbediener, keine ungeplanten Maschinenstopps und keine Platzierungsgrenzen.

Ein zentrales Element dabei ist der Smart Loader. Er übernimmt automatisch die Sammlung und Bereitstellung der für die nächsten Aufträge benötigten Feeder und Nozzles aus dem Smart Storage. In Kombination mit AMRs werden diese Materialien rechtzeitig und ohne manuelle Eingriffe an die Produktionslinie transportiert. Damit entfallen zeitaufwändige Such- und Rüstprozesse für Bediener, während die Versorgungssicherheit der Linie steigt. Alle Setups werden automatisch an der jeweils optimalen Position für die höchstmögliche Produktivität platziert – ein Family Setup, Clustering oder Grouping ist nicht mehr erforderlich. Der Smart Loader trägt so wesentlich zur Umsetzung der Ziele „Null Maschinenbediener“ und „Null Maschinenstopps“ bei, da er einen kontinuierlichen Materialfluss ohne Verzögerungen sicherstellt.

„Null Platzierungsfehler“ werden durch die enge Verzahnung von SPI/AOI-Integration und automatischer Fehlerkorrektur, lückenloser Board-ID-Rückverfolgbarkeit sowie KI-gestützter Analyse von 5M+E-Daten erreicht. Fehlerquellen werden so früh erkannt und können automatisch behoben werden. „Null Maschinenbediener“ realisieren die Bestückungslösungen von FUJI zum Beispiel durch automatisierte Teilebereitstellung (Teileortungsmanagement, große Part-Supply-Units), AMR-gestützte Materiallogistik und visuelle Rüst- und Bedienanleitungen, die manuelle Eingriffe minimieren. Durch Predictive Maintenance, Echtzeit-Monitoring aller Linienkomponenten und mobilen Alerts via FSF Mobile Conductor lassen sich „Null Maschinenstopps“ anstreben.

„Null Platzierungsgrenzen“ schließlich entstehen nicht allein durch höhere Maschinenleistung, sondern durch die Kombination modularer Maschinen, flexible Zuführungs- und Part-Supply-Konzepte sowie datenbasierte Programm- und Prozesswechselmechanismen – z. B. Programmwechsel per Scancode: So lassen sich deutlich mehr Bauteiltypen und Panelvarianten pro Linie verarbeiten, ohne dass dies zu Lasten der Präzision geht.

Stefan Janssen sagt: „Einige dieser Target ZERO-Effekte lassen sich bereits durch einzelne Maschinenfunktionen oder Module erreichen. So stellen wir auf der Messe zum Beispiel einen neuen All-in-One-Platzierungskopf für unser Maschinenmodell AIMEXR vor – er ist flexibel in der High-Mix- und High-Volume-Produktion einsetzbar. Die FUJI Smart Factory 2.0 ist jedoch die Ebene, die alle technischen Bausteine ideal zusammenführt und deren Wirkung auf Liniensystem-Ebene verstärkt. Die Targets setzen wir dabei gezielt durch Automatisierung und KI-Unterstützung um.“

/wp-content/uploads/2025/09/FUJI_productronica.jpg 618 1034 Sofia Fountoukidou /wp-content/uploads/2020/11/FJS2_SE_C2_RGB_V2.svg Sofia Fountoukidou2025-09-09 11:03:042025-09-09 11:03:06FUJI EUROPE CORPORATION zeigt auf productronica: “Target ZERO” in der SMT-Fertigung

COBO SPA bewältigt wachsende Produktvielfalt mit FUJIs Allrounder-Bestückungsplattform AIMEXR

20. August 2025

COBO SPA bewältigt wachsende Produktvielfalt mit
FUJIs Allrounder-Bestückungsplattform AIMEXR

Integrierter Systemhersteller für die Automobilbranche reduziert Zykluszeiten mit neuer Bestückungsmaschine

Kelsterbach, 20. August 2025 – COBO SPA fertigt über 70.000 verschiedene Produktvarianten für Industrie- und Automobilanwendungen – und die Zahl steigt weiter. Viele dieser Produkte, wie Armaturenbretter, Lichtschalter oder Scheinwerfer, enthalten mindestens eine bestückte Leiterplatte. Um bei steigenden Stückzahlen Präzision und Effizienz zu gewährleisten, hat das Unternehmen seine SMT-Linie modernisiert. Am Hauptsitz in Leno, Italien, setzt COBO nun auf die Allrounder-Plattform AIMEXR von FUJI. Das Ergebnis: deutlich reduzierte Rüst- und Zykluszeiten – trotz zunehmender Produktvielfalt.

COBO wurde 1952 gegründet, beschäftigt weltweit mehr als 1.500 Mitarbeitende und betreibt elf Produktionsstätten. Das Unternehmen liefert eine breite Palette an Hardware-, Software- und Mechatronik-Lösungen an Hersteller von Industrie- und Spezialfahrzeugen – darunter auch aus den Bereichen Bauwesen, Landwirtschaft und Logistik – in mehr als 75 Ländern. Ein Kernbereich des COBO-Portfolios sind komplexe elektronische Komponenten wie Leiterplatten für Beleuchtungssysteme, Bedienfelder und Steuergeräte.

„Wir gehen davon aus, dass das Produktionsvolumen in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Gleichzeitig nimmt die Variantenvielfalt deutlich zu – was hohe Anforderungen an unsere Produktionsprozesse stellt“, sagt Luigi Massarotto, Electronic Process Manager bei COBO. „Bei der SMT-Bestückung benötigen wir Systeme, die schnelle Produktwechsel, gleichbleibende Qualität und einen hohen Durchsatz ermöglichen – auch bei kleinen Losgrößen.“

Gemeinsam mit dem Technologiepartner ALGAR S.p.a. der FENWICK-Gruppe hat COBO die wichtigsten Anforderungen an eine zukunftssichere SMT-Umgebung definiert. Zwei Prioritäten standen dabei im Vordergrund: drastisch reduzierte Rüstzeiten und eine deutlich verbesserte Anlagenverfügbarkeit – beides unerlässlich für eine agile und wettbewerbsfähige Elektronikfertigung.

Höherer Durchsatz, geringerer Energieverbrauch: Neue Allrounder-Plattform

Auf Grundlage dieser Bewertung hat COBO seine bestehende SMT-Linie um zwei neue FUJI-Systeme erweitert – darunter die Allrounder-Plattform AIMEXR. Damit wird die AIMEXR zum ersten Mal in Europa installiert.

Diese hochmoderne Maschine kombiniert neu entwickelte Bestückungsköpfe mit integrierter Echtzeit-Sensortechnologie und ermöglicht so eine schnelle und hochpräzise Bestückung von Bauteilen.

Die neue Front-End-Linie, bestehend aus AIMEXR und AIMEX III, bildet das Herzstück der modernisierten Elektronikproduktion von COBO. Ergänzt wird das Setup durch bewährte Technologielösungen für Transport, Lötpastendruck, Lötpasteninspektion (SPI), Reflow-Löten und automatisierte optische Inspektion (3D-AOI) sowie zusätzliche Bestückungsmaschinen, die in die bestehende Linie integriert sind.

„Mit dem AIMEXR haben wir unsere Elektronikfertigung auf die nächste Stufe gebracht“, sagt Massarotto. „Wir brauchen Systeme, die auch bei wechselnden Layouts und kleinen Losgrößen stabile Taktzeiten und Platzierungsqualität gewährleisten. Der AIMEXR liefert im Vergleich zu unseren bisherigen Lösungen konstante Zykluszeiten bei bemerkenswerter Produktivitätssteigerung. Gleichzeitig konnten wir den Energieverbrauch deutlich senken.“

/wp-content/uploads/2025/08/FUJI_Cobo_2_komprimiert.jpg 1125 1500 Sofia Fountoukidou /wp-content/uploads/2020/11/FJS2_SE_C2_RGB_V2.svg Sofia Fountoukidou2025-08-20 11:15:052025-08-20 11:15:07COBO SPA bewältigt wachsende Produktvielfalt mit FUJIs Allrounder-Bestückungsplattform AIMEXR

Interview mit Stefan Janssen anlässlich des Spatenstichs für den Erweiterungsbau

23. Juli 2025

Herr Janssen, heute fällt mit dem Spatenstich der Startschuss für ein neues multifunktionales Gebäude auf dem FUJI-Areal in Kelsterbach. Was genau entsteht hier – und warum gerade jetzt?

Für uns ist heute ein besonderer Tag. Der Spatenstich steht nicht nur für den Beginn eines Bauprojekts, sondern hat auch symbolischen Charakter. In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten für die Industrie setzen wir bewusst ein Zeichen: Wir investieren in die Zukunft – in unsere Kunden, in den Standort Europa und in unsere eigene Weiterentwicklung.

Konkret entsteht hier ein modernes Betriebsgebäude mit rund 2.370 Quadratmetern zusätzlicher Nutzfläche. Es vereint Lagerkapazitäten, Reparatur- und Servicebereiche sowie moderne Büro- und Meetingräume unter einem Dach. Mit diesem Schritt stärken wir unsere Infrastruktur – zum Vorteil unserer Kunden vor Ort und mit einer Strahlkraft, die weit über die Region hinausreicht.


Was versprechen Sie sich von dem neuen Betriebsgebäude konkret?

Unser Ziel ist klar: Wir wollen unsere Prozesse entlang der Lieferkette weiter optimieren und unsere Reaktionsgeschwindigkeit gegenüber unseren Kunden erhöhen. In einem hochkompetitiven Markt ist das ein entscheidender Faktor. Das neue Zentrum schafft dafür die notwendigen Voraussetzungen – mit hoher Flexibilität, effizienten Abläufen und kurzen Wegen.

Gleichzeitig ist das Gebäude skalierbar gedacht. Es bildet das Fundament für künftige Entwicklungen – sei es durch weiteres Wachstum, neue Serviceangebote oder technologische Anpassungen.


Inwiefern passt dieses Projekt zur langfristigen Strategie der FUJI EUROPE CORPORATION?

Wir glauben an Europa – auch in herausfordernden Zeiten. Unsere Muttergesellschaft in Japan und wir als europäische Tochter stehen geschlossen hinter dieser Investition. Europa bleibt ein zentraler Markt für uns, mit hohen Anforderungen und großem Potenzial.

Mit dem Bau bekennen wir uns klar zum Standort Deutschland. Wir möchten nahe bei unseren Kunden sein, kurze Lieferzeiten bieten, lokalen Service leisten – und das alles auf einem operativ hohen Niveau. Dieses Gebäude ist daher ein strategischer Baustein, um unsere Präsenz in Europa nachhaltig zu stärken.

Gab es Herausforderungen bei der Planung? Was war ihnen dabei besonders wichtig?

Bauprojekte dieser Größenordnung in Deutschland sind naturgemäß komplex – vor allem, wenn es um Genehmigungen und bürokratische Anforderungen geht. Gemeinsam mit der Stadt Kelsterbach und den Baupartnern haben wir diese Herausforderungen Schritt für Schritt gemeistert.

Besonders wichtig war uns dabei die Nachhaltigkeit. Wir haben uns bewusst für eine Holzbauweise entschieden und setzen vollständig auf regenerative Energiequellen. Fossile Brennstoffe kommen bei uns nicht mehr zum Einsatz. Stattdessen sorgen moderne Wärmepumpen für ein angenehmes Raumklima, das begrünte Dach trägt zur besseren Energiebilanz bei, und unsere große Photovoltaikanlage produziert bei Sonnenschein mehr Strom als wir im Betrieb verbrauchen – inklusive Versorgung unseres stetig wachsenden E-Fuhrparks.

Auch haben wir bei der Planung großen Wert darauf gelegt, dass sich der neue Gebäudeteil harmonisch in das bestehende Stadtbild einfügt. Die Architektur orientiert sich am bestehenden Gebäude und gliedert sich organisch in das Areal ein – ein weiterer Ausdruck unserer langfristigen Verbundenheit mit Kelsterbach.

/wp-content/uploads/2025/07/Interview_Janssen_Spatenstich_300725.jpg 1000 1500 Sofia Fountoukidou /wp-content/uploads/2020/11/FJS2_SE_C2_RGB_V2.svg Sofia Fountoukidou2025-07-23 09:00:002025-07-30 09:38:45Interview mit Stefan Janssen anlässlich des Spatenstichs für den Erweiterungsbau

Investition in die Zukunft: FUJI baut multifunktionales Gebäude in Kelsterbach an

23. Juli 2025

Spatenstich für Gebäude mit rund 2.370 qm Fläche

Kelsterbach, 23. Juli 2025 – Die FUJI EUROPE CORPORATION hat gestern mit einem symbolischen Spatenstich den Baubeginn für eine Erweiterung am Unternehmensstandort in Kelsterbach eingeläutet. Auf einer zusätzlichen Nutzfläche von rund 2.370 Quadratmetern entsteht ein nachhaltiges Gebäude, das Lagerkapazitäten, moderne Büro- und Meetingräume sowie Reparatur- und Servicebereiche unter einem Dach vereint.

„Der Spatenstich steht nicht nur für den Beginn eines Bauprojekts, sondern hat auch symbolischen Charakter. In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten für die Industrie setzen wir bewusst ein Zeichen. Wir investieren in die Zukunft – in unsere Kunden, in den Standort Europa und in unsere eigene Weiterentwicklung“, sagt Geschäftsführer Stefan Janssen.

Konkret entsteht ein modernes Betriebsgebäude, das verschiedene Funktionen an einem Ort vereint. Neben neuen Lagerflächen bietet das Gebäude Raum für Reparatur- und Servicebereiche sowie moderne Büro- und Besprechungsräume.

Ziel der Investition ist es, die Prozesse entlang der Lieferkette weiter zu optimieren und die Reaktionsgeschwindigkeit auf Kundenbedarfe zu erhöhen. In einem hochkompetitiven Markt ist das ein entscheidender Faktor. Das neue Zentrum soll mehr Flexibilität ermöglichen und kurze Wege schaffen. Gleichzeitig ist das Gebäude skalierbar angelegt. Es bildet das Fundament für künftige Entwicklungen – sei es durch weiteres Wachstum, neue Serviceangebote oder technologische Anpassungen.

Das Projekt fügt sich nahtlos in die langfristige Strategie der FUJI EUROPE CORPORATION ein. „Wir glauben an Europa – auch in herausfordernden Zeiten. Unsere Muttergesellschaft in Japan und wir als europäische Tochter stehen geschlossen hinter dieser Investition. Europa bleibt ein zentraler Markt für uns, mit hohen Anforderungen und großem Potenzial“, betont Janssen. „Der Erweiterungsbau ist Ausdruck eines klaren Bekenntnisses zum Standort Deutschland.“

Hürden gemeistert – für Ziele wie Nachhaltigkeit
Wie bei Bauprojekten dieser Größenordnung in Deutschland üblich, waren Genehmigungsverfahren und bürokratische Vorgaben zentrale Herausforderungen. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Kelsterbach und den Baupartnern konnten diese erfolgreich gemeistert werden.

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Thema Nachhaltigkeit: Das Gebäude wird vollständig ohne fossile Energieträger betrieben. Stattdessen kommen moderne Wärmepumpen zum Einsatz, das Dach wird begrünt und großflächig mit Photovoltaik ausgestattet. „Unsere Anlage erzeugt an sonnigen Tagen mehr Strom, als wir im Betrieb benötigen – inklusive Versorgung unseres stetig wachsenden E-Fuhrparks“, erklärt Janssen. Zudem wird in Holzbauweise gebaut – ein weiteres klares Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Auch gestalterisch wurde Wert auf Kontinuität gelegt: Die Architektur des neuen Gebäudeteils orientiert sich am Bestandsgebäude und fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein. „Das ist ein Ausdruck unserer langfristigen Verbundenheit mit Kelsterbach“, unterstreicht Stefan Janssen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2026 geplant.

/wp-content/uploads/2025/07/FUJI-Spatenstich-Erweiterungsbau-scaled.jpg 1708 2560 Sofia Fountoukidou /wp-content/uploads/2020/11/FJS2_SE_C2_RGB_V2.svg Sofia Fountoukidou2025-07-23 09:00:002025-07-22 14:27:07Investition in die Zukunft: FUJI baut multifunktionales Gebäude in Kelsterbach an

Semitron erhöht Output um 18 Prozent – mit Bestückungsmaschinen von FUJI

2. Juli 2025

Reibungslose, wartungsarme und nahezu fehlerfreie Bestückungsprozesse

Kelsterbach, 2. Juli 2025 – Immer komplexere Bauteile, höhere Stückzahlen, steigende Qualitätsansprüche – viele Elektronikfertiger stehen vor der Frage, wie sie ihre Fertigung dahingehend ausrichten können. Bei Semitron S.A. bildeten die bestehenden Bestückungslösungen auf Grund ihrer begrenzten Feeder-Kapazität bei der zunehmenden Bandbreite an Komponenten einen Flaschenhals, insbesondere bei der wachsenden Vielfalt an Bauteilen. Durch die Implementierung einer zweiten SMT-Linie mit den Bestückungsautomaten FUJI AIMEX IIIc und dem Lotpastendrucker GPX-C konnte das Unternehmen seinen täglichen Produktions-Output um 18% erhöhen und gleichzeitig die Fehlerquote um 15% senken.

Semitron S.A. mit Sitz in Thessaloniki (Griechenland) ist spezialisiert auf elektronische Lösungen für den Mobilitäts- und Taxi-Sektor, die Aufzugsindustrie sowie Embedded Engineering. Das Unternehmen fertigt unter anderem Taxameter, Tracker, Aufzugssteuerungen, Anzeigedisplays und IoT-Lösungen. Aufgrund steigender Produktnachfrage und der Notwendigkeit flexibler Produktionsprozesse wurde die Modernisierung der Fertigung unausweichlich. Insbesondere benötigte Semitron eine zweite SMT-Linie mit Bestückungsautomaten, die in der Lage sind, eine Vielzahl von Komponenten zu verarbeiten und gleichzeitig den Produktionsprozess effizienter und weniger fehleranfällig zu gestalten.

„Wir fertigen eine breite Palette an Komponenten. Je mehr die Bandbreite wuchs, umso mehr wurde die begrenzte Feeder-Kapazität zum Problem. Gleichzeitig müssen wir einer immer größeren Nachfrage gerecht werden. Zu steigenden Stückzahlen und der zunehmenden Komplexität kommt die Tatsache, dass wir zur permanenten Verbesserung unserer Produkte häufig Muster herstellen, was ebenfalls Flexibilität erfordert. Wir benötigten also ein vielseitig einsetzbares Bestückungssystem, das gleichzeitig zuverlässig und einfach zu warten sein sollte“, erklärt Dimitris Vamvatiras, Geschäftsführer bei Semitron S.A.

Daher fiel die Wahl auf zwei neue Bestückungsmaschinen AIMEX-IIIc von FUJI. Auf Grund der hohen Feeder-Kapazität der Maschine ist Semitron nun in der Lage, eine Vielzahl an Komponenten gleichzeitig zu verarbeiten.

Dimitris Vamvatiras sagt: „Mit der Einführung der FUJI AIMEX IIIc konnten wir die Produktivität in kürzester Zeit um 18 Prozent steigern. Und das ging nicht auf Kosten der Qualität – ganz im Gegenteil. Wir haben die Fehlerquote um 15 Prozent gesenkt.“

Die AIMEX-IIIc ermöglicht es, Gerber-Dateien bereits in der Vorbereitungsphase zu nutzen. So können Fehler, Fehlausrichtungen und Polaritätsprobleme frühzeitig erkannt und abgestellt werden.

Schablonendrucker erhöht Fertigungsqualität zusätzlich

Die Qualität der Produkte wird auch durch den Schablonendrucker FUJI GPX-C deutlich erhöht. Der Drucker sorgt für die präzise Auftragung der Lötpaste und bietet eine Positioniergenauigkeit von ±12 μm (6σ). Der FUJI GPX-C ermöglicht ein zuverlässiges Drucken, sowohl bei ultrafeinen Mustern als auch bei großformatigen Leiterplatten. Sein flexibles Spannsystem unterstützt verschiedene Leiterplattentypen – von dünnen, gewölbten bis hin zu großflächigen Platinen. Die automatisierte Lotpastenversorgung und Schablonenreinigung reduzieren zudem den Wartungsaufwand erheblich.

„Mit der Investition in eine zweite SMT-Linie mit FUJI-Technologie eröffnen sich für uns ganz neue Möglichkeiten in der Entwicklung und Produktion innovativer Elektroniklösungen. Damit können wir noch komplexere und anspruchsvollere Projekte abwickeln“, erklärt Dimitris Vamvatiras.

/wp-content/uploads/2025/07/FUJI_Semitron.jpg 1125 1760 Sofia Fountoukidou /wp-content/uploads/2020/11/FJS2_SE_C2_RGB_V2.svg Sofia Fountoukidou2025-07-02 10:06:142025-07-02 10:11:11Semitron erhöht Output um 18 Prozent – mit Bestückungsmaschinen von FUJI

Automatisierungsschub bei Bender: Bestückungslösungen von FUJI steigern SMT‑Kapazität um 30 Prozent

12. Juni 2025

Elektronikfertiger realisiert hochautomatisierte SMT‑Produktion in Grünberg

Kelsterbach, 12. Juni 2025 – Was haben ein OP‑Saal, eine E‑Ladestation und ein Industrie‑Roboter gemeinsam? Sie alle müssen zu 100 Prozent sicher mit Strom versorgt sein. Hier kommt die Bender GmbH & Co. KG ins Spiel. Sie entwickelt elektronische Lösungen für sicherheitskritische Anwendungen. Doch die Variantenvielfalt wächst, die Losgrößen werden kleiner. Gleichzeitig steigt das Produktvolumen bei Bender. Daher hat das Unternehmen am Standort Grünberg eine zweite, vollautomatisierte SMT‑Linie auf Basis der Bestückungsmaschine NXTR von FUJI EUROPE CORPORATION installiert. Durch die neue Linie konnte die Baugruppenkapazität um 30 Prozent erhöht werden, wobei selbst bei kleinen Losgrößen höchste Flexibilität gewährleistet bleibt.

Bender, ein international tätiges Familienunternehmen aus Hessen, produziert intelligente und sichere Lösungen für elektrische Infrastrukturen. Das Portfolio umfasst Systeme zur Isolations- und Fehlerüberwachung, Energie- und Lademanagement, IT-Lösungen sowie moderne HMI- und Kommunikationstechnologien. Die Lösungen finden Anwendung in verschiedenen Branchen – von Energie, Industrie und Elektromobilität bis hin zu Medizin und kritischer Infrastruktur.

„Die Anforderungen an unsere Fertigung sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wir müssen wachsende Stückzahlen und eine zunehmende Variantenvielfalt bei gleichzeitig kleineren Losgrößen und steigenden regulatorischen Vorgaben bewältigen – und das unter den Bedingungen des Fachkräftemangels und ambitionierter Wachstumsziele. Um unsere Kunden weiterhin zuverlässig zu beliefern und unsere Produktion zukunftssicher aufzustellen, war die Investition in eine hochautomatisierte SMT-Linie ein logischer Schritt“, erklärt Martin Urban, Bereichsleitung bei Bender.

Geringere Produktionskosten und größere Variantenvielfalt

Am Standort Grünberg implementierte Bender eine vollautomatisierte SMT-Produktionslinie, deren Herzstück moderne Bestückungslösungen der FUJI EUROPE CORPORATION bilden. Zum Einsatz kommen unter anderem acht NXTR A Tray Unit RM für die präzise Bestückung sowie eine NXTR RM, zwei NXTR S und zwei sFAB-D-Bestückungsautomaten. Letztere tragen maßgeblich zur Standardisierung manueller Arbeitsschritte und damit zur Prozesssicherheit bei.

„Dank der neuen Linie können wir unsere Fertigung um rund 30 Prozent effizienter gestalten und noch flexibler auf wechselnde Stückzahlen und Varianten reagieren. Gleichzeitig erreichen wir eine messbar höhere Produktqualität. Durch den optimierten Ressourceneinsatz sinken die Produktionskosten, und der ökologische Fußabdruck wird deutlich reduziert – ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Fertigung“, erklärt Martin Urban.

Ein weiterer Meilenstein ist die intelligente Verknüpfung aller Prozesse entlang der Fertigungslinie: Mobile Roboter (AMR) werden automatisch mit Bestückung, Drucker, X-Ray-, Nutzentrenner- und ICT-Zellen verbunden. Halbprodukte sind in automatisierten Magazinlagern zwischengepuffert. So entsteht eine durchgängig digitalisierte und effiziente Produktionsumgebung.

Kompletter Aufbau in kurzer Zeit – bei laufender Produktion

Im Rahmen des Projekts wurde innerhalb eines Jahres eine vollständige SMT-Fertigung aufgebaut – vom Wareneingang über die Baugruppenfertigung bis hin zur Versorgung der Endmontage. Dafür mussten die bestehende Gebäudeinfrastruktur angepasst und veraltete Automatisierungslösungen ersetzt werden. Trotz des umfassenden Umbaus 15 Jahre alter Gebäudestrukturen und der Verlagerung von Montagebereichen in andere Gebäudeabschnitte konnte die laufende Produktion ohne Lieferunterbrechungen aufrechterhalten werden.

„Das Projekt startete im Dezember 2023 und war im November 2024 abgeschlossen. Für uns bedeutet die neue SMT-Linie zum einen eine deutliche Kapazitätserweiterung und zum anderen die Schaffung von Redundanz zur bestehenden Fertigung. Beides zahlt auf Liefersicherheit und Wettbewerbsfähigkeit ein. Gleichzeitig fertigen wir unsere Elektronikkomponenten nun vollautomatisiert, in höchster Qualität und normenkonform. Auf zukünftige Anforderungen sind wir bestens vorbereitet“, fasst Martin Urban zusammen.

/wp-content/uploads/2025/06/FUJI_Bender.jpg 1414 2121 Sofia Fountoukidou /wp-content/uploads/2020/11/FJS2_SE_C2_RGB_V2.svg Sofia Fountoukidou2025-06-12 08:30:002025-06-11 08:36:21Automatisierungsschub bei Bender: Bestückungslösungen von FUJI steigern SMT‑Kapazität um 30 Prozent

NIVELCO steigert SMT-Durchsatz mit Bestückungsmaschinen von FUJI

22. Mai 2025

Maschinenpark aufgerüstet: ältere Anlagen entlastet und Kapazitäten erweitert

Kelsterbach, 22. Mai 2025 – Wenn Maschinen in die Jahre kommen, nimmt ihre Leistungsfähigkeit in Bezug auf Prozessgeschwindigkeit, Präzision und Kompatibilität mit modernen Fertigungsanforderungen spürbar ab. So war es auch bei NIVELCO PROCESS CONTROL CO., Hersteller von Mess- und Automatisierungstechnik, da die älteren Anlagen in der Bestückung zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. Um diese zu entlasten und die Produktionskapazitäten zu erweitern, führte NIVELCO zwei AIMEX IIIc-Bestückungsmaschinen von FUJI EUROPE CORPORATION ein.

NIVELCO PROCESS CONTROL CO., mit Sitz in Budapest, ist auf die Entwicklung und Herstellung von Mess- und Automatisierungstechnik für industrielle Anwendungen spezialisiert. Das Unternehmen bedient Branchen wie Elektronik, Chemie und Lebensmittel. Um den gestiegenen Marktanforderungen gerecht zu werden und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, investierte NIVELCO in die Modernisierung seiner Produktion.

Umstieg auf FUJI AIMEX IIIc überwindet Engpässe bei Bestandsmaschinen

Bislang vertraute NIVELCO auf zwei Bestückungsmaschinen eines FUJI-Mitbewerbers, die in den Jahren 1999 und 2005 implementiert wurden. Diese stießen mit wachsender Bauteilvielfalt und steigenden Durchsatzanforderungen jedoch zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen.

„Uns war es wichtig, mit einer Maschine mehr Bauteilvarianten bestücken zu können, Rüstzeiten zu minimieren und den Durchsatz zu erhöhen. Daher entschieden wir uns für die Anschaffung einer AIMEX IIIc von FUJI. Mit Einführung der neuen Bestückungsmaschine konnten wir die Belastung unserer bestehenden Maschinen verringern und unsere Produktionseffizienz deutlich steigern“, erklärt Tibor Sári, Production Director bei NIVELCO.

Die FUJI AIMEX IIIc verfügt über bis zu 130 Feeder-Slots und ermöglicht so die Verarbeitung einer großen Bauteilvielfalt ohne häufige Nachrüstung. Umrüstzeiten und Wartungsaufwand reduzieren sich signifikant. Eine integrierte Gerber-Vorprüfung erkennt mögliche Fehler wie Polaritäts- oder Maßabweichungen bereits in der Einrichtungsphase.

Auf Grund ihrer modularen Bauweise lässt sich die FUJI AIMEX IIIc flexibel an unterschiedliche Produktionsanforderungen anpassen. Die automatische Kalibrierung der Bestückungsköpfe sorgt dabei für konstant hohe Prozesssicherheit, während die Mikrometer-genaue Platzierung eine präzise Verarbeitung auch kleinster Bauteile ermöglicht.

Auf die neue FUJI-Bestückungsmaschine folgte schnell die zweite

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der ersten AIMEX IIIc fiel bei NIVELCO schnell die Entscheidung für die Anschaffung einer weiteren derartigen Maschine, die nahtlos in die bestehende SMT-Linie integriert wurde.

Damit wurde eine der älteren Maschinen aus der Produktion genommen. „Die Integration hat nicht nur die Produktionskapazitäten bei NIVELCO erhöht, sondern bildet den Auftakt für eine zukunftsfähige Bestückung, in der die Anpassung an neue Anforderungen problemlos möglich ist. Für die Zukunft planen wir, auch die andere ältere Maschine vollständig abzulösen und einen neuen SMT-Schablonendrucker sowie einen Reflow-Ofen anzuschaffen. Ziel ist es, Lötpastenauftrag und Reflow-Prozess weiter zu optimieren“, sagt Tibor Sári.

NIVELCO profitiert durch die Zusammenarbeit mit FUJI nicht nur von technologischem Fortschritt, sondern auch von einem starken lokalen Partnernetzwerk in Osteuropa. FUJI EUROPE CORPORATION betreibt eine Niederlassung in Ungarn. Die geografische Nähe ermöglicht schnelle Reaktionszeiten für Serviceeinsätze und Reparaturen vor Ort. Darüber hinaus stehen ein Democenter, Trainingsmöglichkeiten und ein Ersatzteillager zur Verfügung. So können Verantwortliche praxisorientierte Schulungen erhalten, neue Technologien erproben und durch den schnellen Zugang zu wichtigen Ersatzteilen ihre Produktionsabläufe reibungslos gestalten.

/wp-content/uploads/2025/05/FUJI_NIVELCO_3.jpg 1081 1640 Sofia Fountoukidou /wp-content/uploads/2020/11/FJS2_SE_C2_RGB_V2.svg Sofia Fountoukidou2025-05-22 09:00:002025-05-21 12:12:39NIVELCO steigert SMT-Durchsatz mit Bestückungsmaschinen von FUJI
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