ifm fertigt Sensoren für die Industrie 4.0 mit Bestückungslösungen von FUJI

Spezialist für Automatisierung und Sensorik setzt zustandsbasierte Wartung mittels Shop-Floor-Integration um 

Kelsterbach, 25. März 2022 – Der Sensorik-Hersteller ifm electronic gmbh setzt bei der Produktion von IO-Link-Sensoren für die Industrie 4.0 auf Bestückungsmaschinen der FUJI EUROPE CORPORATION GmbH (www.fuji-euro.de). Für die Fertigung der Leiterplatte kommen 14 skalierbare Bestückplattformen der Serie NXT III zum Einsatz. Sie unterstützen kleinste Teile, die in der Massenproduktion verwendet werden und bieten extreme Positioniergenauigkeit. Darüber hinaus sind sie geeignet für die zustandsbasierte Wartung. Diese realisiert ifm mittels der GIB Shop-Floor-Integration, die auf realen Daten basiert und die individuelle Abnutzung von Werkzeugen erfasst.

Sensoren mit IO-Link-Schnittstelle sind prädestiniert für Anforderungen in der vernetzten Fabrik. Sie ermöglichen Transparenz hinsichtlich Maschinendaten. Die Sensoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Messwerte digital und damit störungsfrei übertragen. Zusätzlich liefern sie weitere Informationen an übergeordnete Systeme, die dort etwa für vorausschauende Wartung verwendet werden können. Sie sind in Produktionsbetrieben vielseitig einsetzbar und einfach in Betrieb zu nehmen.

Die ifm electronic gmbh bietet solche intelligenten Sensoren an. Sie entwickelt, produziert und vertreibt seit 1969 weltweit Sensoren, Steuerungen, Software und Systeme für die industrielle Automatisierung. Die Unternehmensgruppe hat rund 8.100 Beschäftigte weltweit und bedient Branchen wie die Automobil-, Lebensmittel- und Verpackungsindustrie. Auch Werkzeugmaschinenhersteller zählen zum Kundenstamm.

Zustandsbasierte Wartung vermeidet Überwartung

Wichtigstes Element eines IO-Link-Sensors ist eine Platine, welche die Kommunikationsfähigkeit ermöglicht. Stefan Gessler, Abteilungsleiter Instandhaltung bei der ifm, erklärt: „Für die Produktion der Leiterplatten setzen wir auf SMD-Bestückungsmaschinen von FUJI. Wir haben in unserer Produktion 14 Module der NXT III Serie im Einsatz. Diese erzielen extreme Positioniergenauigkeit. Die Bestückköpfe können außerdem einfach und ohne Werkzeug ausgetauscht werden. Dies ermöglicht die Offline-Wartung, also ohne die laufende Produktion zu unterbrechen.“

Damit bilden die FUJI-Maschinen die Grundlage für die im Hause ifm eingeführte zustandsbasierte Wartung der Bestückköpfe. Realisiert wurde diese durch die Shop-Floor-Integration des Software-Herstellers GIB. Die in der Maschine vorhandene Sensorik misst die Bestückzyklen des jeweiligen Kopfes und leitet die Daten automatisch an das ERP-System weiter. Wenn die maximale Pickzahl je Bestückkopf erreicht ist, erstellt das System selbständig einen Wartungsauftrag und leitet die Ersatzteilreservierung in die Wege. ifm kann somit eine effizientere und planbare Wartung und Instandhaltung durchführen. Stillstände und Rüstzeiten werden minimiert.

Meilenstein bei FUJI EUROPE CORPORATION: Geschäftsführerwechsel nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit

Stefan Janssen, Klaus Gross, Jonas Ernst

Kelsterbach, 18. März 2022 – Klaus Gross, Geschäftsführer der FUJI EUROPE CORPORATION, geht zum 31. März in den wohlverdienten Ruhestand und wird das Unternehmen nach 30 Jahren verlassen. Zum 1. April tritt Herr Stefan Janssen, bislang stellvertretender Geschäftsführer, seine Nachfolge an. Die langfristigen Unternehmensziele, allen voran „Total Customer Satisfaction“ – höchste Kunden-Zufriedenheit und Service – wie auch gesundes Wachstum und Verlässlichkeit stehen weiterhin im Fokus.

Vor 30 Jahren wechselte Klaus Gross von der Kundenseite, damals Motorola, zur Lieferantenseite in die noch frisch gegründete Niederlassung von FUJI. Seitdem begleitete und formte er das Unternehmen in verschiedenen Positionen bis heute.

Große Dankbarkeit

„Ich möchte bei dieser Gelegenheit ganz herzlich unseren Kunden für Ihre Treue, Loyalität und außerordentliche gute Zusammenarbeit über all die Jahre danken. Darüber hinaus danke ich unseren Partnerfirmen, die uns über viele Jahre bei unserem Erfolg unterstützt haben. Ebenfalls gebührt meinen Mitarbeiter (innen) und Kollegen (innen) ganz herzlicher Dank. Ihr Fleiß und ihre Motivation hat uns dahin gebracht, wo wir heute stehen. Genauso wichtig ist und war der globale Team-Spirit mit den verschiedenen Kulturen in Japan und allen anderen FUJI-Niederlassungen weltweit. Es ist ein eng geflochtenes Netzwerk, ja man kann sagen eine multikulturelle Familie mit einem sehr großen Wohlfühlfaktor und sehr angenehmer und effektiver Kommunikation“, erklärt Klaus Gross.

Idealbesetzung für die Geschäftsführung

FUJI steht dafür, mit technisch revolutionären Lösungen, führender Qualität und herausragenden Service, die Anforderungen der Kunden zu meistern. „Vor diesem Hintergrund ist Stefan Janssen die ideale Besetzung für die Führung von FUJI EUROPE“, erklärt Gross. „Seine langjährige Erfahrung im internationalen Key Account für Automotive-Kunden sowie als zweiter Mann in der Geschäftsführung, werden uns entschieden helfen, die strategischen Ziele erfolgreich und langfristig zu verfolgen“, so Klaus Gross. 

Generationenwechsel

An die Stelle der stellvertretenden Geschäftsführung tritt Herr Jonas Ernst, der bereits seit 2012 bei FUJI EUROPE CORPORATION GmbH tätig ist – jüngst als Export Sales Manager. „Mit der Wahl für Jonas Ernst werden wir einen Generationswechsel vornehmen, der mit Sicherheit einen frischen Wind in unsere Strukturen weht, und FUJI auch für die Zukunft sicher positioniert“, sagt Klaus Gross.

Abschied vom Lebenswerk

Nach mehr als einem Vierteljahrhundert ist der Abschied von Herrn Gross nicht nur für FUJI ein Meilenstein, sondern auch für Gross selbst. „Das Unternehmen war ein wichtiger Teil meines Lebens“, blickt er auf die letzten Jahre zurück. „Jetzt loszulassen, fällt nicht leicht. Und dennoch freuen ich mich auch auf die neue Etappe in meinem Leben, in der viele andere Dinge auf mich warten.“ Gross wird FUJI zum 31. März 2022 verlassen.

FUJI EUROPE CORPORATION zeigt auf der SMTconnect Bestückungslösungen für die moderne Industrie

FUJI-Bestücksysteme fördern die transparente und automatisierte Fertigung – neu: Markenkamera zur Inspektion von platzierten Teilen

Kelsterbach, 17. März 2022 – Die FUJI EUROPE CORPORATION GmbH (www.fuji-euro.de) demonstriert auf der Fachmesse „SMTconnect 2022“ vom 10. bis 12. Mai in Nürnberg verschiedene Bestückungslösungen für die Anfor-derungen der zunehmend digitalisierten Fabriken. Am Stand 5-430 in Halle 5 zeigt das Unternehmen unter anderem arbeitssparende und qualitätssichernde Lösungen für Bestückprozesse in smarten Fabriken. Die Ziele sind: null Platzierungsfehler, null Maschinenstopps, autonome und bedienerlose Arbeit. Außerdem können sich die Besucher über eine neue Funktion der „Smart Factory“-Plattform NXTR informieren: die mögliche Inspektion der platzierten Teile mit einer Markenkamera.

Lösungen für automatisierte, effiziente Prozesse – insbesondere bei wiederkehrenden Aufgaben – sind entscheidende Bausteine in der Industrie 4.0. Die FUJI EUROPE CORPORATION GmbH, international agierender Spezialist für Elektronik-Bestückungsautomaten, bietet hierzu verschiedene Lösungen wie die Smart-Factory-Plattform NXTR, die der schrittweisen Automatisierung und Digitalisierung dient.

Die NXTR zielt auf die Optimierung von Produktionsvorbereitungs- und Wartungsprozessen sowie die Automatisierung manueller Bestückungsmontageprozesse zwecks umfassender Vernetzung und selbstoptimierter Produktion. Die Bestücklösung NXTR unterstützt Bediener dabei, sich von wiederholenden Aufgaben zu befreien – bei maximaler Qualität und Produktivität. FUJI verfolgt dabei die „3 Zero“-Strategie: Null Platzierungsfehler, null Maschinenbediener, null Maschinenstopps. So können wieder-kehrende Prozesse schon mit wenigen Mitteln automatisiert und der Weg zur Industrie 4.0 kann geebnet werden.

Mit Markenkamera Fehler reduzieren und Rückverfolgbarkeit verbessern

Die „Smart Factory“-Plattform NXTR von FUJI besitzt viele Alleinstellungsmerkmale. Eines davon – und neu im Funktionsumfang – ist die mögliche Inspektion der platzierten Teile mit einer Markenkamera. So können die Existenz, Position und Polarität der Teile geprüft werden. Mit dieser Funktion lässt sich das Auftreten von fehlerhaften Platinen reduzieren. Außerdem kann die Rückverfolgbarkeit verbessert werden, da alle Bilder und Ergebnisse nach der Prüfung gespeichert werden. Dieses Feature ist in dieser Form branchenweit nur bei der NXTR von FUJI erhältlich.

„Lösungen zur Arbeitsersparnis bei Produktionsvorbereitungs- und Wartungsprozessen sowie zur Automatisierung manueller Bestückungsmontageprozesse sind unabdingbar geworden. Daher entwickeln wir bereits seit vielen Jahren verschiedene arbeitssparende Einheiten, die bei der Einrichtung einer Smart Factory und deren Wartung Unterstützung leisten. Die NXTR ist hierfür prädestiniert“, erklärt Stefan Janssen, General Manager der FUJI EUROPE CORPORATION GmbH, und fährt fort: „Außerdem demonstrieren wir auf der SMTconnect weitere Bestückungslösungen, die die Aufgabenstellungen in der Branche unterstützen. Wir freuen uns, den Interessenten wieder auf einer Messe gegenüberstehen zu dürfen und ihnen exemplarisch zu zeigen, wie eine smarte Fertigung funktionieren kann.“

FUJI NXTR